Guten Morgen liebe sonnige Schweiz. Ich wünsche allen einen wunderbaren Tag und Dankbarkeit dafür, dass wir arbeiten können, etwas zu arbeiten haben und dafür gerecht entlöhnt werden. Hallelujah!
Was nun folgt, ist wohl eher nicht mehr lustig. Wer also lieber etwas lustiges und oberflächliches lesen will, der soll jetzt ein paar Cartoons von Bart Simpson reinziehen und abschalten.
Ja, besteht eigentlich unser ganzes Leben nur noch aus abschalten? Aus chillen, rumhängen, sich gehen lassen und der Verantwortung entziehen?
In der Schweiz kommen langsam aber sicher Züge eines degenerierten Feudalstaates zum Vorschein. Hier wird nicht mehr redlich gearbeitet sondern es werden einander "unter Freunden" Arbeiten zugeschanzt die entweder schludrig oder gar nicht ausgeführt werden und dies zu total überrissenen Preisen. Selbstverständlich gibt es überall Kontrollmechanismen, Schwellenwerte, Kostendächer, Vergabegrundsätze, Geschäftsprüfungskommissionen, Revisionsstellen, Eidgenössische Finanzkontrolle etc etc etc.
Es liegt mir fern irgend jemanden in die Pfanne zu hauen. Das können gern andere tun. Nein es geht mir um das Grundsätzliche. Es gibt wohl kein Land auf der Erde wo alles sooooo durchorganisiert und reglementiert ist. Da bleibt eigentlich kein Spielraum für Interpretationen mehr. Auf Schritt und Tritt treffen wir auf Gebote und Verbote. Total nervend.
Ich illustriere das mal anhand von einem anderen Beispiel: Dem Verkehr. Wer auf unseren Strassen geht oder fährt der trifft mindestens alle 20 Meter auf eine Gebots- oder Verbotstafel oder eine Markierung am Boden. Wir werden vom logischen Mitdenken total entmündigt. Wenn ich bei einer geschlossenen Bahnschranke einfach aus der Seitenstrasse rausfahre ohne beim Stopp-Schild anzuhalten werde ich gebüsst. Ja, ist mir passiert. Ich habe mitgedacht: Wenn die Bahnschranke unten ist, kann mich schliesslich gar kein Verkehr gefährden. Aber Gesetz ist Gesetz! Punkt, aus, Amen. Busse bezahlen. Und so geht es weiter. Unser Verkehr ist so überreguliert, dass er erstickt. Jeder Verkehrsteilnehmer beharrt auf sein Recht und kastriert so seinen gesunden Menschenverstand. Recht ist Recht, ist Recht!
Wir schaffen uns ein Umfeld wo jeder nur noch seinen "Job" macht. Gemäss "Arbeitsplatzbeschreibung" und was noch in der ISO-Norm geregelt ist. Zertifizierte Arbeitsplätze der Tod unserer Wirtschaft.
Wo sind die Leute geblieben, die sich "berufen" fühlen? Wo sind die Politiker, die sich berufen fühlen unsere Missstände zu ändern. Und ich meine jetzt nicht die Politiker die gerade einen Profilierung- oder Quotenschub brauchen.
Ein Beruf ist ein "Job". Den muss man halt machen damit zuhause die hungrigen Mäuler gestopft werden. Mir scheint, es gibt nur noch Leute die einen "Job" als einen Beruf haben. Schaut mal auf Facebook, Facebook ist ein Sammelbecken für den ganzen beruflichen Anschiss, eine stumme Klagemauer mit vielen idiotischen "Likes".
Wo sind die Menschen geblieben, die sich berufen fühlen, die einer inneren Stimme folgen? Die aus Überzeugung und Leidenschaft etwas tun? Menschen die ihr Leben einer Einstellung, einer Liebe zum Beruf unterordnen? Die heutige Einstellung vieler, ständig den Job wechseln zu müssen, um Entlöhnung, Herausforderung, Arbeitsweg, Networking etc. zu optimieren ist krank und jeder ist an seiner inneren Unzufriedenheit selber schuld. Job-Hopping hat nichts mit Leidenschaft zu tun. Das ist reiner Zweck-Optimismus.
Wenn jeder mit Leidenschaft seinen Tätigkeiten nachginge, dann gäbe es von Haus aus weniger Verfehlungen, weniger Vetterliwirtschaft, weniger Korruption, weniger Missgunst. Die innere Einstellung muss jeder für sich selbst finden und damit glücklich leben können. Aber unser Staat könnte uns dazu bessere Vorlagen liefern und vor allem ein besseres Vorbild sein.
Macht was aus eurem Leben, eurer Berufung - ich kann mich nicht um alles kümmern.
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus
Was nun folgt, ist wohl eher nicht mehr lustig. Wer also lieber etwas lustiges und oberflächliches lesen will, der soll jetzt ein paar Cartoons von Bart Simpson reinziehen und abschalten.
Ja, besteht eigentlich unser ganzes Leben nur noch aus abschalten? Aus chillen, rumhängen, sich gehen lassen und der Verantwortung entziehen?
In der Schweiz kommen langsam aber sicher Züge eines degenerierten Feudalstaates zum Vorschein. Hier wird nicht mehr redlich gearbeitet sondern es werden einander "unter Freunden" Arbeiten zugeschanzt die entweder schludrig oder gar nicht ausgeführt werden und dies zu total überrissenen Preisen. Selbstverständlich gibt es überall Kontrollmechanismen, Schwellenwerte, Kostendächer, Vergabegrundsätze, Geschäftsprüfungskommissionen, Revisionsstellen, Eidgenössische Finanzkontrolle etc etc etc.
Es liegt mir fern irgend jemanden in die Pfanne zu hauen. Das können gern andere tun. Nein es geht mir um das Grundsätzliche. Es gibt wohl kein Land auf der Erde wo alles sooooo durchorganisiert und reglementiert ist. Da bleibt eigentlich kein Spielraum für Interpretationen mehr. Auf Schritt und Tritt treffen wir auf Gebote und Verbote. Total nervend.
Ich illustriere das mal anhand von einem anderen Beispiel: Dem Verkehr. Wer auf unseren Strassen geht oder fährt der trifft mindestens alle 20 Meter auf eine Gebots- oder Verbotstafel oder eine Markierung am Boden. Wir werden vom logischen Mitdenken total entmündigt. Wenn ich bei einer geschlossenen Bahnschranke einfach aus der Seitenstrasse rausfahre ohne beim Stopp-Schild anzuhalten werde ich gebüsst. Ja, ist mir passiert. Ich habe mitgedacht: Wenn die Bahnschranke unten ist, kann mich schliesslich gar kein Verkehr gefährden. Aber Gesetz ist Gesetz! Punkt, aus, Amen. Busse bezahlen. Und so geht es weiter. Unser Verkehr ist so überreguliert, dass er erstickt. Jeder Verkehrsteilnehmer beharrt auf sein Recht und kastriert so seinen gesunden Menschenverstand. Recht ist Recht, ist Recht!
Wir schaffen uns ein Umfeld wo jeder nur noch seinen "Job" macht. Gemäss "Arbeitsplatzbeschreibung" und was noch in der ISO-Norm geregelt ist. Zertifizierte Arbeitsplätze der Tod unserer Wirtschaft.Wo sind die Leute geblieben, die sich "berufen" fühlen? Wo sind die Politiker, die sich berufen fühlen unsere Missstände zu ändern. Und ich meine jetzt nicht die Politiker die gerade einen Profilierung- oder Quotenschub brauchen.
Ein Beruf ist ein "Job". Den muss man halt machen damit zuhause die hungrigen Mäuler gestopft werden. Mir scheint, es gibt nur noch Leute die einen "Job" als einen Beruf haben. Schaut mal auf Facebook, Facebook ist ein Sammelbecken für den ganzen beruflichen Anschiss, eine stumme Klagemauer mit vielen idiotischen "Likes".
Wo sind die Menschen geblieben, die sich berufen fühlen, die einer inneren Stimme folgen? Die aus Überzeugung und Leidenschaft etwas tun? Menschen die ihr Leben einer Einstellung, einer Liebe zum Beruf unterordnen? Die heutige Einstellung vieler, ständig den Job wechseln zu müssen, um Entlöhnung, Herausforderung, Arbeitsweg, Networking etc. zu optimieren ist krank und jeder ist an seiner inneren Unzufriedenheit selber schuld. Job-Hopping hat nichts mit Leidenschaft zu tun. Das ist reiner Zweck-Optimismus.
Wenn jeder mit Leidenschaft seinen Tätigkeiten nachginge, dann gäbe es von Haus aus weniger Verfehlungen, weniger Vetterliwirtschaft, weniger Korruption, weniger Missgunst. Die innere Einstellung muss jeder für sich selbst finden und damit glücklich leben können. Aber unser Staat könnte uns dazu bessere Vorlagen liefern und vor allem ein besseres Vorbild sein.
Macht was aus eurem Leben, eurer Berufung - ich kann mich nicht um alles kümmern.
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus
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