Und ewig grüsst die Weihnachtsdeko.
Ich schicke es mal gleich vorneweg: Auch ich simples Gemüt rege mich chronisch und in immer wiederkehrenden Zyklen über den selben Müll auf. Da bin ich nicht besser.
Jedes Jahr fange ich von vorne an zu lamentieren. Zum Glück bin ich da nicht allein. Mein Empfinden ist es, dass sich Jeder, aber wirklich Jeder über die (viel zu) früh startende Weihnachtsoffensive aufregt. Na gut, es gibt wohl ein paar Wenige, denen der Schuss abgeht, wenn sie schon anfangs Oktober das Weihnachtssortiment präsentieren können. Das sind die Firmenbosse von den grossen Kaufhäusern, die den Hals nicht voll genug kriegen und aus Angst, dass die Konkurrenz ihnen die Show stiehlt, die „Frohe Festtage Leier“ noch eine Woche eher ansetzen.
Im Denner habe ich schon anfangs Oktober, prominent im Eingangsbereich, grosse Aufsteller mit „Frohe Festtage“, „Joyeuses Fêtes“ mit dem passenden Sortiment von „HUG - Weihnachtsguetzli“ gesehen. Bravo!
Da frage ich mich doch gleich: „Sind das noch die alten Guetzli von letzten Weihnachten oder sind das schon die Frischen“?
Aber lasst uns mal in Ruhe überlegen. Vielleicht sind mit „Frohe Festtage“ gar nicht Weihnachten gemeint, sondern im Sinne der fortschreitenden Völker-Vermischung und Verständigung, das islamische Opferfest (Id al-adha) am 5. Oktober oder das Fest zum Islamischen Neujahr am 25. Oktober. Ja das muss es sein. Das finde ich mutig von „HUG“. Hut ab! Könnte natürlich aber auch sein, dass wir zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern aus dem 27. Kanton am 3. Oktober den „Tag der Deutschen Einheit“ feiern.
Egal, Gründe zum Feiern gibt es immer. Ja, so muss es sein. Das würde mich extrem beruhigen. Zu feiern gibt es immer was. Damit kann ich leben. Denn es ist absolut nutzlos jährlich dieselbe Diskussion zu führen:
„Fängt das Weihnachts-Gedöns zu früh an“?
Ja, es fängt zu früh an, das wissen wir alle. Nur können wir nichts dagegen tun. Die Gier der Menschen, das einem Anderen etwas nicht gönnen können, ist zu gross. Da müsste ein Gesetz her. Aber wie wir ja inzwischen auch schon alle gemerkt haben, ist unser Rechtssystem zu starr, zu zementiert, dass wir da noch etwas mit unserer direkten Demokratie ändern könnten. Also bleibt uns weiterhin nichts weiter übrig, als darüber zu reden und jährlich dieselben Umfragen mit denselben Resultaten zu starten.
In diesem Sinne schon mal „Frohe Weihnachten“!
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus
Ich schicke es mal gleich vorneweg: Auch ich simples Gemüt rege mich chronisch und in immer wiederkehrenden Zyklen über den selben Müll auf. Da bin ich nicht besser.
Jedes Jahr fange ich von vorne an zu lamentieren. Zum Glück bin ich da nicht allein. Mein Empfinden ist es, dass sich Jeder, aber wirklich Jeder über die (viel zu) früh startende Weihnachtsoffensive aufregt. Na gut, es gibt wohl ein paar Wenige, denen der Schuss abgeht, wenn sie schon anfangs Oktober das Weihnachtssortiment präsentieren können. Das sind die Firmenbosse von den grossen Kaufhäusern, die den Hals nicht voll genug kriegen und aus Angst, dass die Konkurrenz ihnen die Show stiehlt, die „Frohe Festtage Leier“ noch eine Woche eher ansetzen.
Im Denner habe ich schon anfangs Oktober, prominent im Eingangsbereich, grosse Aufsteller mit „Frohe Festtage“, „Joyeuses Fêtes“ mit dem passenden Sortiment von „HUG - Weihnachtsguetzli“ gesehen. Bravo!
Da frage ich mich doch gleich: „Sind das noch die alten Guetzli von letzten Weihnachten oder sind das schon die Frischen“?
Aber lasst uns mal in Ruhe überlegen. Vielleicht sind mit „Frohe Festtage“ gar nicht Weihnachten gemeint, sondern im Sinne der fortschreitenden Völker-Vermischung und Verständigung, das islamische Opferfest (Id al-adha) am 5. Oktober oder das Fest zum Islamischen Neujahr am 25. Oktober. Ja das muss es sein. Das finde ich mutig von „HUG“. Hut ab! Könnte natürlich aber auch sein, dass wir zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern aus dem 27. Kanton am 3. Oktober den „Tag der Deutschen Einheit“ feiern.
Egal, Gründe zum Feiern gibt es immer. Ja, so muss es sein. Das würde mich extrem beruhigen. Zu feiern gibt es immer was. Damit kann ich leben. Denn es ist absolut nutzlos jährlich dieselbe Diskussion zu führen:
„Fängt das Weihnachts-Gedöns zu früh an“?
Ja, es fängt zu früh an, das wissen wir alle. Nur können wir nichts dagegen tun. Die Gier der Menschen, das einem Anderen etwas nicht gönnen können, ist zu gross. Da müsste ein Gesetz her. Aber wie wir ja inzwischen auch schon alle gemerkt haben, ist unser Rechtssystem zu starr, zu zementiert, dass wir da noch etwas mit unserer direkten Demokratie ändern könnten. Also bleibt uns weiterhin nichts weiter übrig, als darüber zu reden und jährlich dieselben Umfragen mit denselben Resultaten zu starten.
In diesem Sinne schon mal „Frohe Weihnachten“!
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus

