Wohin bewegen wir uns? Bewegen wir uns überhaupt noch? Bewegen wir uns nur noch, wenn uns der Yoga- oder Zumba-Instruktor anschreit, ein Schritt- oder Pulszähler motiviert oder uns 20x Cumulus-Punkte oder 10’000 Superpunkte locken?
Was stimuliert uns noch, dass wir unseren Allerwertesten aus dem Chillmodus erheben? Was braucht es, dass wir in den den Ausgang gehen oder in die Stadt zum Lädelen?
Sind unsere Reize so überstrapaziert, dass wir zu hause nur noch abhängen und sinnentleertes Zeugs machen? Kann es sein, dass die Evolution vorsieht, dass der Mensch zu einem zweidimensionalen Wesen mutiert? Morgens aufsteht, dann Computerarbeit, Touchscreen und Controlpanel bedient? Abends auf dem Heimweg sich mittels iPad und iPhone ablenkt und zu Hause auf Gameconsole, Flatscreen, iPad und iPhone Inhalte und Reize sucht? Haben wir keine Motivation und Kraft mehr für den sozialen Austausch aus Fleisch und Blut.
Sind wir eventuell selber schuld an dieser Misere? Ja, und es gibt nur einen einzigen Ausweg aus dieser Sackgasse:
Wir müssen das Ranking abschaffen!
Die ganze Welt ist indexiert und bewertet:
- Die reichsten Menschen
- Der beste Mitarbeiter
- Das schnellste Auto
- Die besten Restaurants
- Hitparade
- Miss / Mister Universe, World, Schweiz
- Best Club
- Best Film
- Best Act
- Best DJ
- Best Partypic
- Top 10 of…
Kein Wunder getraut sich niemand mehr anders zu sein - jeder ahmt wie ein blökendes Schaf diesen „Besten“ nach. Wer hat noch Mut etwas gut zu finden was nicht in den Top 10 ist? Wer hat Charakter und schwimmt gegen den zähen, stinkenden Strom des stumpfen Einheitsbreis?
Man hört nur noch Musik die in der Hitparade ist und die meisten Likes hat.
Man chillt nur noch in hippen Szene-Bars und Lounges mit dem ewig gleichen, flauen Design ob New York, Shanghai oder Berlin.
Shoppen tut man nur noch in den angesagten Modehäuser von Zara, H&M, Esprit oder Calvin Klein mit der selben Auslage egal ob in Boston, Zürich oder Singapore.
In die Clubs geht man höchstens noch wenn man auf der Gästeliste steht, eine Rose erhält und in den Genuss von Freeflow von irgend einer neokultigen Plörre kommt.
Die Deejays oder nennen wir sie fortan „unfreiwillige Agenten der Musictycoons“ spielen nur noch was gestern, heute oder morgen in den globalen Charts rangiert.
Aber der Mensch und Konsument hat es unbewusst schon längst durchschaut. Warum soll er sich noch die Mühe machen und in den Ausgang gehen? Alles ist berechen- und vorhersehbar. Alles ist Copy/Paste.
Unsere Reize sind überstrapaziert. Was nutzt es da, wenn man mit immer schnellerer Kadenz immer wieder die Plätze 1 bis 10 zelebriert? Nichts ausser, dass sich das Rad noch schneller dreht und noch mehr frustrierte Konsumenten den Kreis der Abstumpfung verlassen.
Was es braucht es der Mut des „Andersseins“. Auf Facebook entdeckt man nur noch, was Millionen Andere schon vor einem entdeckt haben. Wer die Hitparade hört, reizt höchstens noch Rezeptoren, die schon vor langer Zeit abgestumpft sind. Und wer bei H&M einkauft, trägt höchstens das was gestern In war, heute kaputt und morgen in der Kleidersammlung nach Bangladesch.
Also habt Mut anders zu sein: forscht, probiert, schmeckt und hört anderes als die andern. Lehnt euch auf und glaubt keinem Ranking, das nicht von euch selbst ist.
Be different!
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus
Was stimuliert uns noch, dass wir unseren Allerwertesten aus dem Chillmodus erheben? Was braucht es, dass wir in den den Ausgang gehen oder in die Stadt zum Lädelen?
Sind unsere Reize so überstrapaziert, dass wir zu hause nur noch abhängen und sinnentleertes Zeugs machen? Kann es sein, dass die Evolution vorsieht, dass der Mensch zu einem zweidimensionalen Wesen mutiert? Morgens aufsteht, dann Computerarbeit, Touchscreen und Controlpanel bedient? Abends auf dem Heimweg sich mittels iPad und iPhone ablenkt und zu Hause auf Gameconsole, Flatscreen, iPad und iPhone Inhalte und Reize sucht? Haben wir keine Motivation und Kraft mehr für den sozialen Austausch aus Fleisch und Blut.
Sind wir eventuell selber schuld an dieser Misere? Ja, und es gibt nur einen einzigen Ausweg aus dieser Sackgasse:
Wir müssen das Ranking abschaffen!
Die ganze Welt ist indexiert und bewertet:
- Die reichsten Menschen
- Der beste Mitarbeiter
- Das schnellste Auto
- Die besten Restaurants
- Hitparade
- Miss / Mister Universe, World, Schweiz
- Best Club
- Best Film
- Best Act
- Best DJ
- Best Partypic
- Top 10 of…
Kein Wunder getraut sich niemand mehr anders zu sein - jeder ahmt wie ein blökendes Schaf diesen „Besten“ nach. Wer hat noch Mut etwas gut zu finden was nicht in den Top 10 ist? Wer hat Charakter und schwimmt gegen den zähen, stinkenden Strom des stumpfen Einheitsbreis?
Man hört nur noch Musik die in der Hitparade ist und die meisten Likes hat.
Man chillt nur noch in hippen Szene-Bars und Lounges mit dem ewig gleichen, flauen Design ob New York, Shanghai oder Berlin.
Shoppen tut man nur noch in den angesagten Modehäuser von Zara, H&M, Esprit oder Calvin Klein mit der selben Auslage egal ob in Boston, Zürich oder Singapore.
In die Clubs geht man höchstens noch wenn man auf der Gästeliste steht, eine Rose erhält und in den Genuss von Freeflow von irgend einer neokultigen Plörre kommt.
Die Deejays oder nennen wir sie fortan „unfreiwillige Agenten der Musictycoons“ spielen nur noch was gestern, heute oder morgen in den globalen Charts rangiert.
Aber der Mensch und Konsument hat es unbewusst schon längst durchschaut. Warum soll er sich noch die Mühe machen und in den Ausgang gehen? Alles ist berechen- und vorhersehbar. Alles ist Copy/Paste.
Unsere Reize sind überstrapaziert. Was nutzt es da, wenn man mit immer schnellerer Kadenz immer wieder die Plätze 1 bis 10 zelebriert? Nichts ausser, dass sich das Rad noch schneller dreht und noch mehr frustrierte Konsumenten den Kreis der Abstumpfung verlassen.
Was es braucht es der Mut des „Andersseins“. Auf Facebook entdeckt man nur noch, was Millionen Andere schon vor einem entdeckt haben. Wer die Hitparade hört, reizt höchstens noch Rezeptoren, die schon vor langer Zeit abgestumpft sind. Und wer bei H&M einkauft, trägt höchstens das was gestern In war, heute kaputt und morgen in der Kleidersammlung nach Bangladesch.
Also habt Mut anders zu sein: forscht, probiert, schmeckt und hört anderes als die andern. Lehnt euch auf und glaubt keinem Ranking, das nicht von euch selbst ist.
Be different!
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus



