Gott sei Dank! Auch Allah sei Dank und Hare Krishna, Jehova, Mammon, Manitou und wie sie alle heissen, sei auch Tausend Dank. Ein riesiges Dankeschön an diese glücksbringenden Lichtgestalten, die ihre Hand schützend über uns gehalten haben. "Vergelt's Gott" Allah, Hare Krishna, ähhh nun ist genug.
Solothurn ist einer Katastrophe gerade eben knapp entkommen. Wir sind sozusagen in letzter Sekunde dem Teufel vom Wagen gefallen. Ufff!! Das hätte ins Auge gehen können, ganz ganz schlimm, ganz böse.
Nein, ich rede jetzt nicht von der "Einigung in letzter Sekunde" bei der amerikanischen Zahlungsunfähigkeit. Sicherlich, das wäre auch schlimm gewesen und viele Leute hätten auch hierzulande verhungern müssen, weil McDonald's hätte schliessen müssen, Nein, ich rede von einer verheerenden Umweltkatastrophe wie sie Solothurn noch nie gesehen hat.
Kaum einer hat's gemerkt. Das ist auch definitiv besser so. Sonst hätte es wohl nur eine Massenpanik gegeben und das ist bekanntermassen noch schlimmer. So haben wir alle den Schlaf der gerechten geschlafen und nichts gespürt. Zur Zeit sind die Gemeindearbeiter daran, klammheimlich die Schäden zu beseitigen. Bloss nicht die Bevölkerung beunruhigen. Obwohl im Grunde jeder aufmerksame Bürger die verräterischen Zeichen erkennen könnte, scheint es niemandem ausser mir aufgefallen zu sein. Ist auch besser so.
Stellt euch vor die "St. Ursen-Verwerfung" hätte genauso gerumpelt wie anno 1906 die "San-Andreas-Verwerfung"!!
Beim verheerenden Erdbeben von 1906 haben sich in San Francisco die Pazifische- und die Nordamerikanisch-Platte gegeneinander verschoben. Damals sind mehr als 3'000 Menschen ums Leben gekommen und halb San Francisco ist abgebrannt. Noch heute verschieben sich diese beiden Platten um 6cm - jährlich!
Tja, und genau das passiert in Solothurn. Denn Solothurn liegt exakt auf der "St. Ursen-Verwerfung". Bei uns auch fälschlicherweise "St. Ursengraben" genannt (nun wisst ihr auch woher unsere Stadt ihren Namen hat). Und genau diese St. Ursen-Verwerfung ist in Bewegung. Und niemand merkt was davon. Was sind schon 6cm pro Jahr? Aber ich schätze, es sind wohl eher 30cm jährlich. Wie gesagt: Die Gemeindearbeiter sind klammheimlich am Sanieren der Schäden damit keine Panik entsteht. Überzeugt euch selbst, es sind noch nicht alle Spuren beseitigt.
Habt ihr euch noch nie gefragt, weshalb die St. Ursenkathedrale nur einen Turm hat? Ja, warum wohl heisst die St. Ursenkathedrale, St. Ursenkathedrale? Weil ein Turm bereits in diesen St. Ursengraben gefallen ist. Rechnet selbst nach: 30cm Verschiebung pro Jahr. Das macht 75 Meter in 250 Jahren. So alt ist nämlich die St. Ursenkathedrale. Also in einen Graben von 75 Meter passt schon ganz schön viel. Etwas Gutes hat es wenigstens: Die Stadt Solothurn ist mindestens um einen Quadratkilometer in den letzten 250 Jahren gewachsen. Das bedeutet mehr Raum für Menschen, Ideen und den freien Geist.
Macht was draus, ich kann mich nicht um alles kümmern.
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus
Solothurn ist einer Katastrophe gerade eben knapp entkommen. Wir sind sozusagen in letzter Sekunde dem Teufel vom Wagen gefallen. Ufff!! Das hätte ins Auge gehen können, ganz ganz schlimm, ganz böse.
Nein, ich rede jetzt nicht von der "Einigung in letzter Sekunde" bei der amerikanischen Zahlungsunfähigkeit. Sicherlich, das wäre auch schlimm gewesen und viele Leute hätten auch hierzulande verhungern müssen, weil McDonald's hätte schliessen müssen, Nein, ich rede von einer verheerenden Umweltkatastrophe wie sie Solothurn noch nie gesehen hat.
Kaum einer hat's gemerkt. Das ist auch definitiv besser so. Sonst hätte es wohl nur eine Massenpanik gegeben und das ist bekanntermassen noch schlimmer. So haben wir alle den Schlaf der gerechten geschlafen und nichts gespürt. Zur Zeit sind die Gemeindearbeiter daran, klammheimlich die Schäden zu beseitigen. Bloss nicht die Bevölkerung beunruhigen. Obwohl im Grunde jeder aufmerksame Bürger die verräterischen Zeichen erkennen könnte, scheint es niemandem ausser mir aufgefallen zu sein. Ist auch besser so.
Stellt euch vor die "St. Ursen-Verwerfung" hätte genauso gerumpelt wie anno 1906 die "San-Andreas-Verwerfung"!!
Beim verheerenden Erdbeben von 1906 haben sich in San Francisco die Pazifische- und die Nordamerikanisch-Platte gegeneinander verschoben. Damals sind mehr als 3'000 Menschen ums Leben gekommen und halb San Francisco ist abgebrannt. Noch heute verschieben sich diese beiden Platten um 6cm - jährlich!
Tja, und genau das passiert in Solothurn. Denn Solothurn liegt exakt auf der "St. Ursen-Verwerfung". Bei uns auch fälschlicherweise "St. Ursengraben" genannt (nun wisst ihr auch woher unsere Stadt ihren Namen hat). Und genau diese St. Ursen-Verwerfung ist in Bewegung. Und niemand merkt was davon. Was sind schon 6cm pro Jahr? Aber ich schätze, es sind wohl eher 30cm jährlich. Wie gesagt: Die Gemeindearbeiter sind klammheimlich am Sanieren der Schäden damit keine Panik entsteht. Überzeugt euch selbst, es sind noch nicht alle Spuren beseitigt.Habt ihr euch noch nie gefragt, weshalb die St. Ursenkathedrale nur einen Turm hat? Ja, warum wohl heisst die St. Ursenkathedrale, St. Ursenkathedrale? Weil ein Turm bereits in diesen St. Ursengraben gefallen ist. Rechnet selbst nach: 30cm Verschiebung pro Jahr. Das macht 75 Meter in 250 Jahren. So alt ist nämlich die St. Ursenkathedrale. Also in einen Graben von 75 Meter passt schon ganz schön viel. Etwas Gutes hat es wenigstens: Die Stadt Solothurn ist mindestens um einen Quadratkilometer in den letzten 250 Jahren gewachsen. Das bedeutet mehr Raum für Menschen, Ideen und den freien Geist.
Macht was draus, ich kann mich nicht um alles kümmern.
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus

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