Wir begegnen ihnen auf Schritt und Tritt, auf der Strasse, im Zug, an der Bushaltestelle, im Club, ja sie sitzen uns sogar am Tisch vis-à-vis oder noch schlimmer, stehen mit uns an der Bar in einem angeregten Gespräch.
Aber irgend etwas stimmt mit denen nicht. Sie verhalten sich auffällig und unnormal, haben komische Zuckungen. Oft habe ich das Gefühl da einem Spasti begegnet zu sein. Ja so einer, der seine Gliedmassen nicht unter Kontrolle hat und ständig unkontrollierte Armbewegungen macht. Beinahe panische Reaktionen zeigt, um dann mit einem glückseligen Lächeln für ein paar Sekunden zu entspannen, bevor das Spiel von vorne beginnt.
Genau, ich rede von der schlimmen, schlimmen Krankheit die sich FOMO nennt. Aber Achtung, bitte aufpassen jetzt: Menschen mit FOMO sind auch Menschen, so wie Du und ich und ihnen gehört der nötige Respekt gezollt! Schliesslich kann die Krankheit jeden von uns treffen. Dich und mich mit eingeschlossen. Hoffen wir nur, dass wir dieser Pandemie entkommen.
FOMO (Fear Of Missing Out) oder auf gut Deutsch damit es alle Verstehen: "Die Angst etwas zu verpassen". Diese Krankheit hat seit Facebook, Whatsapp, Twitter und Co. seuchenartige Ausmasse angenommen. Wir alle haben Freunde, die panisch alle 15 Sekunden ihr Smartphone zücken und drauf schauen. Und das völlig grundlos, einfach aus Angst etwas zu verpassen. Das nennt man soziale Angst. Das ist die zwanghafte Sorge, dass man eine Info oder eine Chance für eine soziale Interaktion verpasst. Oder das man eine neue Erfahrung oder eine lohnende Party nicht mit seinen Freunden teilen kann. Und das Ganze virtuell wohlverstanden. Also nicht in Echt, sondern nur auf dem Smartphone! Viele sind ja inzwischen so beschäftigt mit ihren Social Media-Accounts, dass sie das wahre Leben, die echte Party verpassen. Lieber chatten sie mit Freunden aus dem World Wide Web und merken nicht einmal, dass da noch ein echter Mensch aus Fleisch und Blut bei ihnen im Haushalt wohnt und auch etwas Aufmerksamkeit verdient hat.
Anscheinend ist es so, dass das Leben der Anderen auf Social Media stets besser ist als das eigene.
Frage Dich mal selbst, wie oft Du das Handy an einer echten, abgefahrenen Party in die Hand nimmst. Ausser vielleicht morgens um Fünf, wenn Du ein Taxi rufst, braucht es definitiv kein Handy. Wenn deine Kollegin, die mit Dir an der Party ist, mal eben aufs WC muss, brauchst Du ihr nicht gleich ein sms schreiben, oder Deinen Status posten, oder?
Also, wer nun Angst bekommt, er könne auch unter FOMO leiden, hier mal eine kleine, kurze Checkliste zur Selbst-Diagnose:
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus
Aber irgend etwas stimmt mit denen nicht. Sie verhalten sich auffällig und unnormal, haben komische Zuckungen. Oft habe ich das Gefühl da einem Spasti begegnet zu sein. Ja so einer, der seine Gliedmassen nicht unter Kontrolle hat und ständig unkontrollierte Armbewegungen macht. Beinahe panische Reaktionen zeigt, um dann mit einem glückseligen Lächeln für ein paar Sekunden zu entspannen, bevor das Spiel von vorne beginnt.
Genau, ich rede von der schlimmen, schlimmen Krankheit die sich FOMO nennt. Aber Achtung, bitte aufpassen jetzt: Menschen mit FOMO sind auch Menschen, so wie Du und ich und ihnen gehört der nötige Respekt gezollt! Schliesslich kann die Krankheit jeden von uns treffen. Dich und mich mit eingeschlossen. Hoffen wir nur, dass wir dieser Pandemie entkommen.
FOMO (Fear Of Missing Out) oder auf gut Deutsch damit es alle Verstehen: "Die Angst etwas zu verpassen". Diese Krankheit hat seit Facebook, Whatsapp, Twitter und Co. seuchenartige Ausmasse angenommen. Wir alle haben Freunde, die panisch alle 15 Sekunden ihr Smartphone zücken und drauf schauen. Und das völlig grundlos, einfach aus Angst etwas zu verpassen. Das nennt man soziale Angst. Das ist die zwanghafte Sorge, dass man eine Info oder eine Chance für eine soziale Interaktion verpasst. Oder das man eine neue Erfahrung oder eine lohnende Party nicht mit seinen Freunden teilen kann. Und das Ganze virtuell wohlverstanden. Also nicht in Echt, sondern nur auf dem Smartphone! Viele sind ja inzwischen so beschäftigt mit ihren Social Media-Accounts, dass sie das wahre Leben, die echte Party verpassen. Lieber chatten sie mit Freunden aus dem World Wide Web und merken nicht einmal, dass da noch ein echter Mensch aus Fleisch und Blut bei ihnen im Haushalt wohnt und auch etwas Aufmerksamkeit verdient hat.
Anscheinend ist es so, dass das Leben der Anderen auf Social Media stets besser ist als das eigene.
Frage Dich mal selbst, wie oft Du das Handy an einer echten, abgefahrenen Party in die Hand nimmst. Ausser vielleicht morgens um Fünf, wenn Du ein Taxi rufst, braucht es definitiv kein Handy. Wenn deine Kollegin, die mit Dir an der Party ist, mal eben aufs WC muss, brauchst Du ihr nicht gleich ein sms schreiben, oder Deinen Status posten, oder?
Also, wer nun Angst bekommt, er könne auch unter FOMO leiden, hier mal eine kleine, kurze Checkliste zur Selbst-Diagnose:
- Ich habe Angst, die Erfahrungen anderer Menschen seien reichhaltiger und intensiver als meine.
- Ich habe Angst, die Erfahrungen meiner Freunde seien reichhaltiger und intensiver als meine.
- Wenn ich bemerke, dass meine Freunde Spass haben und ich bin nicht dabei, dann betrübt mich das.
- Ich werde nervös, wenn ich nicht weiss, was meine Freunde gerade tun.
- Es ist mir wichtig, die Witze zu verstehen, für die man eingeweiht sein muss.
- Manchmal frage ich mich, ob ich zu viel Zeit damit verbringe, mich darum zu kümmern, was gerade läuft.
- Wenn ich eine Gelegenheit verpasse, mich mit meinen Freunden zu treffen, stört mich das.
- Wenn ich mit Freunden Spass habe, ist es mir wichtig, das anderen online mitzuteilen.
- Wenn ich an einem geplanten Treffen mit Freunden nicht teilnehmen kann, stört mich das.
- Wenn ich in die Ferien fahre, verfolge ich, was meine Freunde gleichzeitig tun.
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus

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