Die Technik verändert unser Leben. So hat uns zum Beispiel die Technik zum Feuer machen sehr viel gebracht, auch das Rad war ein Meilenstein, die Erfindung des Motors war ein Segen, die Fliessbandtechnik brachte uns weiter. Auch der Mikrochip hat unser Leben gänzlich verändert.
Ja und dann kam neulich - genauer gesagt 2007, das erste iPhone zur Welt. Das iPhone oder besser gesagt die Erfindung des Smartphones hat unser Leben nochmals gänzlich verändert. Natürlich konnte man vorher auch schon Telefonieren, SMS schreiben, im Internet surfen, Termine eintragen oder Fotos machen. Aber plötzlich konnte dies ein kleines, kompaktes Ding, das man in der Hand hält, ganz elegant und ohne Probleme.
Die Smartphones haben unser Leben gänzlich verändert. Ich bringe es mal gleich auf den Punkt: Sie machen uns einsam!
Voilà, so einfach ist das.
"Nein, nein"! könnt ihr jetzt sagen: "das stimmt doch gar nicht". "Dank dem Handy kann ich jederzeit mit meinen Freunden chatten, oder meine kranke Oma in Buxtehude anrufen". Natürlich ist das ein Segen. Das ist aber eher die Ausnahme und nicht die Regel.
Normalerweise läuft es ganz anders. Ich illustriere das mal am Beispiel einer normalen, durchschnittlichen, jungen, Frau:
Diese Selfie-Manie ist etwas ganz übles. Frau UND Mann ist ständig daran, sich an den hässlichen Orten dieser Welt selbst zu fotografieren: meistens im Badezimmer oder im unordentlichen, mit Kleidern übersäten Schlafzimmer. Auch an Beerdigungen habe ich es schon gesehen. Nichts ist mehr heilig - Hauptsache ein Selfie und was ganz wichtig ist: SOFORT posten! Meist sind die Fotos auch noch qualitativ richtig mies, aber richtig mies. Spielt aber keine Rolle.
Denkt daran: Dieser Narzissmus - Selbstverliebtheit - macht einsam. Diese Selfie-Manie ist nichts anderes als Unsicherheit. Ständig checkt man ab, wie man auf andere wirkt. Aber Achtung: Wie das FOTO auf andere wirkt - Nicht die Persönlichkeit! Inzwischen gibt es schon Profis die Selfie-Kurse anbieten oder noch besser, die von einem Fotos machen, die aussehen als wären es Selfies. Nur damit Du online besser wegkommst.
Tja, legt mal Euer Smartphone weg und geniesst die Menschen um euch herum. Lasst euren Charme spielen, eure Persönlichkeit, macht Party. Ganz ohne Duckface und Zunge raus.
Face it!
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus
Ja und dann kam neulich - genauer gesagt 2007, das erste iPhone zur Welt. Das iPhone oder besser gesagt die Erfindung des Smartphones hat unser Leben nochmals gänzlich verändert. Natürlich konnte man vorher auch schon Telefonieren, SMS schreiben, im Internet surfen, Termine eintragen oder Fotos machen. Aber plötzlich konnte dies ein kleines, kompaktes Ding, das man in der Hand hält, ganz elegant und ohne Probleme.
Die Smartphones haben unser Leben gänzlich verändert. Ich bringe es mal gleich auf den Punkt: Sie machen uns einsam!
Voilà, so einfach ist das.
"Nein, nein"! könnt ihr jetzt sagen: "das stimmt doch gar nicht". "Dank dem Handy kann ich jederzeit mit meinen Freunden chatten, oder meine kranke Oma in Buxtehude anrufen". Natürlich ist das ein Segen. Das ist aber eher die Ausnahme und nicht die Regel.
Normalerweise läuft es ganz anders. Ich illustriere das mal am Beispiel einer normalen, durchschnittlichen, jungen, Frau:
- Wecker klingelt, schlaftrunken sofort SMS, WhatsApp, Facebook und Instagram nach wichtigen Statusmeldungen abchecken
- Erste eigene Statusmeldung posten im Sinne von: Müde, langweilig, keine Lust zum Arbeiten oder ähnlich
- Foto vom Wetter posten
- Auf dem Weg zur Arbeit im Bus, Zug oder Auto, SMS schreiben, WhatsApp schreiben, Facebook checken, Instagram checken. Bedeutet: den eigenen totalen Nonsens organisieren!
- Auf keinen Fall mit anderen Menschen reden. Keine Kommunikation mit Fleisch und Blut dafür hat man schliesslich ein Smartphone
- Arbeiten (ist langweilig)
- Znünipause: Nicht mit Arbeitskollegen reden, dafür hat man schliesslich keine Zeit, denn man muss unbedingt: SMS, WhatsApp, Facebook, Instagram etc. checken und eigenen Status updaten
- Mittagspause dito
- Zvieripause dito
- Feierabend dito
- Nachhauseweg im Zug oder Bus dito
- zu Hause - keine Zeit zum Essen, Ausgang ist angesagt
- Mittels Smartphone und 5 Online-Kolleginnen passendes Outfit aussuchen
- Anziehen, schminken
- Selfies machen und posten
- Reaktionen von Facebook, Instagram, WhatsApp etc. abwarten und auswerten
- Je nachdem wieviele Kolleginnen ein: "Wow, Beautiful, Lindaaaa, Sexy, Like, oder "Gefällt mir" gepostet haben, nochmals umziehen, schminken
- Selfies machen und posten
- Mit 4 Stunden Verspätung in den Ausgang
- Selfies à gogo machen, posten, kommentieren
- Permanent SMS, WhatsApp, Facebook, Instagram checken und kommentieren
- Eventuell für Gruppenfoto hinhalten, das man auf allen Plattformen sofort kommentiert wie super es ist
- Feierabend: Alleine nach hause gehen und sich einsam fühlen
- Im Bett noch schnell alle Status checken und etwas sinnloses wie: "Müde" posten
Diese Selfie-Manie ist etwas ganz übles. Frau UND Mann ist ständig daran, sich an den hässlichen Orten dieser Welt selbst zu fotografieren: meistens im Badezimmer oder im unordentlichen, mit Kleidern übersäten Schlafzimmer. Auch an Beerdigungen habe ich es schon gesehen. Nichts ist mehr heilig - Hauptsache ein Selfie und was ganz wichtig ist: SOFORT posten! Meist sind die Fotos auch noch qualitativ richtig mies, aber richtig mies. Spielt aber keine Rolle.
Denkt daran: Dieser Narzissmus - Selbstverliebtheit - macht einsam. Diese Selfie-Manie ist nichts anderes als Unsicherheit. Ständig checkt man ab, wie man auf andere wirkt. Aber Achtung: Wie das FOTO auf andere wirkt - Nicht die Persönlichkeit! Inzwischen gibt es schon Profis die Selfie-Kurse anbieten oder noch besser, die von einem Fotos machen, die aussehen als wären es Selfies. Nur damit Du online besser wegkommst.
Tja, legt mal Euer Smartphone weg und geniesst die Menschen um euch herum. Lasst euren Charme spielen, eure Persönlichkeit, macht Party. Ganz ohne Duckface und Zunge raus.
Face it!
Mit einem verzerrten Blick aus meiner kleinen Flasche
Euer Flaschengeist
Markus

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